Wanderausstellung des Vereins „Pro Igel“ ist bis 8. August in der Marienplatz-Galerie zu sehen

2024 war das Jahr des Igels und seitdem tourt eine Wanderausstellung des Vereins „Pro Igel“ durch Deutschland. Bis zum 8. August sind die Schautafeln in der Marienplatz-Galerie zu sehen und machen unter der Überschrift „Der Igel – beliebt – gefährdet – schützenswert!“ auf die Situation der stachligen Gesellen aufmerksam.
Die Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem Nachtfahrverbot für Mähroboter, mit dem sich die Stadt für den Schutz des Igels und anderer kleiner Tiere einsetzt. Diese sind in den Abend- und Nachtstunden besonders aktiv und können durch die scharfen Messer der Mähroboter schwere Verletzungen davontragen oder sogar getötet werden.

Es ist die erste Station der Wanderausstellung in Ostdeutschland. Auf zehn Tafeln führt Igel Erina durchs Igeljahr und informiert darüber, womit Menschen den Igeln helfen können – mit naturnahen Gärten zum Beispiel, in denen das Stacheltier Unterschlupfmöglichkeiten findet. Nach der Marienplatz-Galerie wandert die Ausstellung in die Naturschutzstation Zippendorf, die in Trägerschaft des BUND betrieben wird und viele Angebote für die Umweltbildung macht.