Die Marienplatz-Galerie wird jetzt zehn Jahre alt

Die Grundsteinlegung im Juni 2010 war auch das Titelthema der seinerzeit aktuellen Schwerin-live-Ausgabe.

Am 12. Mai 2011 war Eröffnung, wir blicken auf dieser Seite und in den kommenden Monaten zurück – los geht‘s mit der Grundsteinlegung und dem erstem Tag.

 

So schnell vergeht die Zeit: In diesem Jahr wird die Marienplatz-Galerie bereits zehn Jahre alt. Schon zur Eröffnung im Mai 2011 war sie ein echter Magnet für das Shoppen in der Schweriner Innenstadt. Der wohl gewählte Branchenmix, die übersichtliche Gestaltung und das Familiäre, Gemütliche machten von vornherein den besonderen Charme der Galerie aus.

 

Der Projektentwickler Joachim Tenkhoff sagte zur Eröffnung: „Wir freuen uns riesig und sind stolz darauf, mit der Marienplatz-Galerie in der schönsten Stadt Deutschlands eine der schönsten Einzelhandelsimmobi­lien realisiert zu haben.“

Der Weg dahin war jedoch alles andere als barrierefrei. Es mussten historische Bauten abgerissen werden, was in der Stadt für Diskussionen sorgte. In der Baugrube kämpften die Bauleute mit dem Wasser, während der Tiefbauarbeiten wurden dort auch noch archäologisch wertvolle Artefakte gefunden. Und nicht zu vergessen: die beengte Lage der Baustelle in der bereits dicht bebauten Innenstadt. So zog sich die Errichtung der Marienplatz-Galerie seit dem Baubeginn im Frühling 2008 ungefähr drei Jahre hin.
Aber der ganze Aufwand hat sich wirklich gelohnt, wie man seit zehn Jahren sehen kann. Die Galerie fügt sich architektonisch gut in das bauliche Ensemble am Marienplatz ein, und die Schweriner sowie die Besucher unserer Stadt frequentieren das Einkaufszentrum nach wie vor sehr gern.

 

Auf dieser Seite und in den kommenden Monaten blicken wir nochmal ein bisschen zurück in die Geschichte der Marienplatz-Galerie und lassen die Entwicklung des Shopping-Centers vor allem anhand von Fotos ein wenig Revue passieren.

Blick zum Marienplatz kurz vor dem Bau der Marienplatz-Galerie. Um den Abriss der alten Häuser gab es Diskussionen.  Foto: Stadtarchiv

Sie schnitten zur Eröffnung gemeinsam das Band durch: Investor Joachim Tenkhoff, der damalige Ministerpräsident Erwin Sellering, die damalige Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und das Petermännchen (v. l.).

Blick in die Baugrube am Tag der Grundsteinlegung. Da waren die größten Schwierigkeiten schon gemeistert.  Foto: SN live

Kurz vor dem Durchschneiden des Bandes versammelten sich zahlreiche erwartungsfrohe Menschen auf dem Marienplatz: Wie wird das neue Schmuckstück wohl von innen aussehen?  Fotos: SN live

Viele Besucher schauten sich gleich am ersten Tag in der Marienplatz-Galerie um. „Das Zentrum neu erleben“ titelte Schwerin live zur Eröffnung am 12. Mai 2011.

Die Galerie hat sich etabliert und weiterentwickelt

Kurz nach dem Start wurde der Marienplatz gleich wieder zur Baustelle, denn am 23. März 2012 begannen die Arbeiten zur Neugestaltung des zentralen Ortes der Schweriner Innenstadt.
Es bestand die Gefahr, dass die Baustelle direkt vor dem Haupt­eingang das Einkaufsvergnügen beeinträchtigen würde. Die Sorge beschäftigte allerdings jeden der Ma­rien­platz-Anlieger.

Kurz zuvor wurde in der Marienplatz-Galerie erstmals zum Modefrühling eingeladen. Vor dicht gefüllten Zuschauerplätzen zeigten Models Kleidung und Accessoires, die in den Geschäften der Galerie zu haben waren.

Endlich fertig: Zur offiziellen Übergabe des neugestalteten Marienplatzes an die Schweriner sprach der damalige Ministerpräsident Erwin Sellering an der Marienplatz-Galerie ein paar Worte an die vielen Besucher. Das war am 30. November 2012.  Foto: Rainer Cordes, Archiv

Am 30. November 2012 war die Umgestaltung des Marienplatzes beendet. Die Aufenthaltsqualität hatte sich damit dauerhaft verbessert, was auch der Marienplatz-Galerie zu Gute kommt.
Im Center selbst veränderte sich über die Jahre ebenfalls immer wieder einiges; das Sortiment wurde regelmäßig verbessert, verfeinert, erweitert. So eröffnete zum Beispiel am 7. März 2013 das Schuhgeschäft „Shoe4You“.
Bei seinen vielfältigen Aktionen dachte die Werbegemeinschaft des Centers auch immer an die jüngsten Besucher.
So waren im Sommer 2013 sowohl Playmobil als auch Lego zu Gast. Und in der Adventszeit wurde fleißig gebastelt. Spielzeuganbieter präsentieren sich seitdem immer wieder in der Galerie, auch das Weihnachtsbasteln ist zur schönen Tradition geworden.
Im Juni 2014 erweiterte die Marienplatz ihr Serviceangebot um kostenloses W-LAN, Gutscheinverkauf und Wickelraum. Zum Service zählten vorher unter anderem schon Tiefgarage und Fahrstuhl.

Am 28. April traten Sportler und viele andere Schweriner beim Spinning-Marathon für den guten Zweck in die Pedale. So kam eine Spende in Höhe von fast 8.000 Euro für den Naturkindergarten zusammen.  Foto: Rainer Cordes, Archiv

Das Sortiment in der Marienplatz-Galerie wurde über die Jahre immer wieder verbessert. Im März 2013 eröffnete zum Beispiel „Shoe4You“.  Foto: Archiv

Zum umfassenden Serviceangebot gehört seit Juni 2014 unter anderem der Verkauf von Geschenkgutscheinen.  Grafik: Marienplatz-Galerie, Archiv

Anfang 2012 fand in der Marienplatz-Galerie die erste Frühjahrsmodenschau statt. Die Besucher schauten den Models begeistert zu.  Foto: Rainer Cordes, Archiv

Weihnachtsbasteleien für die Jüngsten, hier im Dezember 2012, sind inzwischen eine schöne Tradition in der Marienplatz-Galerie.  Foto: Archiv SN live

wird fortgesetzt …

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